
Später gibts dann nochmals ein Bild von hier oben. Jetzt gehts aber zuerst mit der Peak2Peak-Bahn auf die Blackcomb-Seite.

Später gibts dann nochmals ein Bild von hier oben. Jetzt gehts aber zuerst mit der Peak2Peak-Bahn auf die Blackcomb-Seite.
Und wieder mal auf der kleinen Scheidegg. Aber nur mässige Aussicht auf die 4000er, deshalb ein Bild von der grossen Scheidegg mit Wetterhorn. Im Tal unten Grindelwald. Läck bin ich kaputt. Kondition?
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Freitag, 08. Oktober 2010
Catania - Taormina - Giardini Naxos: Ca. 12 km
Höhenmeter: Vom Bahnhof hoch ins Dorf Taormina. Das GPS aber ausgeschaltet und deshalb keine Angaben.
Fahrzeit: 28.40 h
Wetter: Am Tag ziemlich sonnig und warm, am Abend dann sogar ein paar Regentropfen!
Auch wenn es uns aufs Zimmer gebracht wurde, das Zmorgen im B+B war ziemlich schäbig. Also schnell zum Bahnhof und dort das Verpasste nachholen.
Bahnhof? Ja, das mit dem Velofahren ist jetzt glaub einfach vorbei. Morgen im Laufe des Nachmittags müssen wir in Palermo sein. Mit dem Velo sind die 340 km in zwei Tagen selbst für uns zu viel - natürlich nur wegen des vielen Gepäcks ;-). Und Abkürzungen gehen hier alle weit a) hinauf und b) von der Bahn weg.
Also Bahn. Zuerst nach Taormina. Der Bahnhof liegt auf Meereshöhe, der Ort selbst - werte Leser und -innen dieser Kolumne erstaunt das ja sicher nicht - am Hügel oben.
Taormina ist sehr hübsch; hübsch herausgeputzt für die vielen Touristen, die in Cars heraufgeschaufelt werden.
Immerhin. Der Ort hat ein griechisches Theater zu bieten, eine schöne Altstadt und eine Superaussicht auf die Küste. Und diese bekommt ihr heute als Foto geliefert. Und wegen dem Etna: Ignoriert doch einfach die Wolken im Hintergrund.
Wegen der hübsch hohen Preise und der Nähe zum Bahnhof suchten wir uns eine Unterkunft in Giardini Naxos und geniessen jetzt den Abend an der Strandpromenade.
Morgen früh um 8:26 Uhr beginnt also eigentlich unsere Heimreise. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das sizilianische Zugpersonal - nicht so wie heute - an den Fahrplan hält.

Mittwoch, 06. Oktober 2010
Piazza Armerina - Catania: 124.5 km
Höhenmeter: 683 m
Fahrzeit: 27.14 h (gesamt)
Wetter: Ein Mix aus Sonne und Wolken.
Heute im Vergleich zu den letzten Tagen schon fast eine Hochgeschwindigkeits-Etappe. Am Schluss wars dann ein knapper 23-er Schnitt für die 125 Kilometer. Ein schönes Reisetempo! Und wären da nicht noch die irreführenden Verkehrs-Regelungen vor und in Catania...
Der Start in Piazza Armerina um halb zehn. Und wir gspühren auch hier die Höhe. Am "frühen" Morgen auf 650 MüM doch ein paar Grad kühler als noch an der Küste. Die Route aber war uns ja bereits bekannt, nach Aidona gings nochmals den Hoger rauf. Eine wunderschöne Strecke. Aber sie reichte auch aus, um wieder pitschnass zu sein. Die erste Pause mit Capuccino schon wieder fällig, nach 10 kilometri!
Die Abfahrt hinunter zum Lago di Ogliastro ein purer Genuss! Etwa 600 Höhenmeter auf 11 Kilometer Länge.
Aber: Jetzt gings doch plötzlich wieder "obsi". Und das war im Reiseführer so nicht ersichtlich! Das Höhenprofil dort einfach mit einer geraden Linie durchgezogen, wie gemein!
Dann mal was ganz Neues: Ein topfebener, kilometerlanger Strassenabschnitt. Sowas haben wir hier unten noch gar nie erlebt. Und das Beste dabei, der Wind blies uns in den Rücken. Wir verfielen dem Geschwindigkeitsrausch, bis...
Ja, bis zu diesem ominösen Kreisel, der uns den Weg in die SS114 verblockte. Zusätzliche 15 Kilometer wurden nötig. Und unsere Stimmung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die allerbeste.
Das Hotel hier in Catania mit übergrossen Räumen. Und das ist auch gut so. Am besten sei es hier, die Velos gleich mit aufs Zimmer zu nehmen. Ihr könnts ja sehen.
Didi träumt schon süss im Bett nebenan. Ich glaub, jetzt wirds auch so langsam Zeit für mich. Bis Morgen.

Dienstag, 05. Oktober 2010
Licata - Piazza Armerina: 99.3 km
Höhenmeter: 1583 m
Fahrzeit: 21:57 h (total)
Wetter: Am Morgen bewölkt. Nachmittags teilweise sonnig.
Langsam aber sicher nähern wir uns dem Gebiet rund um den Etna. Nur noch eine Etappe, dann ist es so weit. Sowieso halten wir uns bis jetzt schön brav an unsere Marschtabelle, auch wenn diese ziemlich euphorisch-optimistisch zusammengestellt wurde. War es sogar Michi? Wir kennen da Leute, die würden uns als Juflicheibe betiteln. Und irgendwie . . . Ganz unrecht hätten sie nicht.
Licata war ganz nett, jedenfalls gestern Abend. Da ein Bier, dort ein Kafi, ein wenig rumschlendern, ein Hamburger, und natürlich, den Blog.
Wir fuhren dann mal los. Hielten uns krass an den Veloreiseführer. Verpassten dann die Abzweigung, da halt wirklich extrem nicht beschildert. Da aber gar nicht so dumm, bemerkten wir den Irrtum wegen Gegenwind, der erstens so nicht sein kann und zweitens - falls doch - sehr ungerecht gewesen wäre.
Ein zweiter Anlauf gelang dann aber. Und Licata lag hinter uns. Und die gesperrte SP6 vor uns. Doch was kümmern uns Abschrankungen? An zwei Stellen die Strasse zwar weggebrochen. Aber. . . alles fahrbar.
Die paar Höhenmeter bis Ravanusa dann einigermassen locker. Auch dank der Serpentinen die da den Hang hochführen. Sogar die Schotten könnten sich da was abgucken!
Die Leute in Ravanusa sind auch ganz nett. Zuerst der Polizist, der sich liebevoll um uns und unsere Velos kümmerte, und dann der Mann mit dem rosa T-Shirt (eine Art Dorf-Sunnyboy), der uns den Kafi und die Schoggigipfel spendierte.
Die rasante Abfahrt Richtung Riesi bleibt wahrscheinlich vor allem Michi im bester Erinnerung. Und wieder wegen eines dahergelaufenen Köters. Es gibt hier unten einfach zu viele davon!
Und irgendwie, wir wissen eigentlich gar nicht so recht wieso, hinterlassen wir bei den Einheimischen anscheinend einen schampar sympathischen Eindruck. In Barrafranca wurden wir schon wieder eingeladen! Oder dann haben alle Verbarmen mit uns. Wir fragen nicht weiter.
Frisch gestärkt mehmen wir die letzte Strecke in Angriff, die uns ins schöne Städtchen Piazza Armerina führt. Noch schöner wäre es, wenn sich nicht der ganze Verkehr durch die engen Gässchen zwängen müsste. Aber jetzt im B+B ist uns das einigermassen egal. Imfall.